Die mittlerweile verlassenen Heilstätten Beelitz waren eine florierende Tuberkulose Klinik nahe Berlin, erbaut gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Man kann heute die Ruinen des beeindruckenden Areals besuchen, sich Patienten ausmalen, die verzweifelt auf ihre Heilung hofften, durch die alten Operationssäle und Bäder wandern und in den Kellern alter Chirurgie-Ruinen verloren gehen, um verzweifelt Pfeilen im Staub zu folgen, von denen man glaubt, seine Freunde hätten sie als Zeichen hinterlassen, weil man selbst kopflos durch die Gebäude streift, auf der Suche nach Fotomotive wie bedrohlichen Apparaturen, einstürzenden Decken und erschreckend dicken Wänden, die einen realisieren lassen, dass niemand in der Lage wäre, deine Schreie zu hören…moment, das eskalierte etwas zu abrupt.

Nichtsdestotrotz soll eines gesagt sein, nämlich, dass dieser faszinierende Ort eine intensive Atmosphäre birgt, in die ein fantasievoller Kopf viele Dinge projizieren kann.